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Warum ist BIO nicht gleich BIO?
 
Unterschiede zwischen Bio-Siegel und Bio-Anbauverbänden
 
BIO - SIEGEL
BIO - ANBAUVERBÄNDE
 

EU-weite Mindestqualität - Nur Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau nach der EU-Öko-Verordnung dürfen dieses Siegel tragen. Die Verordnung gilt für den Anbau innerhalb der Europäischen Union und auch für alle Bio-Lebensmittel, die nach Europa importiert werden.
Bereits vor der EU-Öko-Verordnung haben sich ökologisch wirtschafende Bauern in sogenannten Bio-Anbauverbände zusammengeschlossen, wie Bioland, demeter, Gäa, Naturland, Biopark, Biokreis oder ecovin. Die Richtlinien für den Bio-Anbau und die Verarbeitung sind hier strenger als die EU-Vorgaben. Die Lebensmittel der Bio-Anbauverbände stellen also so etwas wie die "Premium-Qualität" unter den Bio-Produkten dar.
 
Futtermittel:

Spektrum der erlaubten Futtermittel größer, 5 - 15 % Fütterung von konventionellen Futterbestandteilen unter definierten Bedingungen erlaubt.Eigene Futterproduktion ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch bevorzugt.

Fast ausschließlich Bio-Futter, wenige Ausnahmen, die Zufütterung bestimmter Futtermittel aus konventioneller Erzeugung erlaubt. Mindestens 50 % des Futtermittels müssen vom eigenen Hof stammen.

Begrenzte Tierzahl:

230 Hennen, 580 Hähnchen oder 14 Mastschweine pro Hektar und Jahr

140 Hennen, 280 Hähnchen oder 10 Mastschweine pro Hektar und Jahr

Düngung:

Zukauf von organischem Stickstoffdüngern bis 170 kg pro Hektar und Jahr erlaubt.

Gülle und Geflügelmist aus konventioneller Tierhaltung sind als Dünger zulässig.

Zukauf von organischem Stickstoffdüngern je nach Verband von 40 kg bis 112 kg pro Hektar und Jahr erlaubt.

Gülle und Geflügelmist aus konventioneller Tierhaltung sind als Dünger nicht zulässig.

Nitritpökelsalz:
Zugelassen (vorläufig bis 2007)
Nicht zugelassen bei Bioland, Biokreis, Demeter, Gäa
* Quelle:" ECHT BIO"